Mehr als Riesenrad und Saufen
Als Puppenspieler Andreas Schulz mit seiner Familie von Berlin nach Friedrichshafen zog, stellte sich ihm schon
bald die nicht ganz uninteressante Frage: Was bitte ist das Seehasenfest? "Riesenrad und Saufen", beantwortete
sie ein Nachbar. Gloob ick nich, dachte Schulz und machte sich auf die Suche. Die Antwort zu finden war nicht ganz einfach.
Seit er die Geschichte des Seehasen jedoch kennt, erzählt er sie jedes Jahr den Friedrichshafener Grundschulkindern weiter,
zusammen mit Sassa Ruopp, als Puppen-
theaterstück.
Im Auftrag des Festkomitees
Andreas Schulz und Sassa Ruopp erzählen den Grundschulkindern das Seehasen-Märchen ganz offiziell, zwar nicht im Auftrag
des Herrn, aber doch in dem des Seehasenfestkomitees. Schulz seit nunmehr zwölf Jahren, während die Ravensburgerin Sassa
Ruopp seit drei Jahren dabei ist. Schulz hält diese heimatkundliche Aufklärung für sehr wichtig. Denn als er sich seinerzeit
nach den Wurzeln des Seehasenfests erkundigte, konnten ihm nur ein paar ältere Leute Auskunft geben. Das hat sich längst
geändert, dank Schulz und seiner Puppenbühne Knirpsenland.
Montagmorgen: Nach zwei Terminen um 8.30 und 9.15 Uhr in Ailingen bauen die wackeren Puppenspieler ihre Bühne nun in der
Grundschule Berg auf. Das dauert eine dreiviertel Stunde, eine halbe fürs Abbauen, Stress pur an diesem Morgen. Man merkt
es den Beiden kaum an. Grundschullehrerin Elisabeth Waibel, selbst seit Jahrzehnten
fest mit dem Seehasenfest verwachsen, ihre Kollegin Ulla Thumm-Birnbaum und 29 Kinder warten schon gespannt.
Schwimmender Hase
Andreas Schulz tritt vor sein Publikum und reißt kurz die Geschichte des Seehasenfests an. Dann spielen er und Ruopp
mit Handpuppen das Märchen vom Seehasen und schmücken die Geschichte mit eigenen märchenhaften Elementen aus. Der Kern
der Geschichte, dass der Seehase jedes Jahr über den See kommt, um mit den Kindern ein Fest zu feiern, aber bleibt. "Wir
wollen den Kinder so mit einfachen Mitteln erklären, warum der Seehase schwimmen kann und warum er jedes Jahr über den See
kommt, um mit den Kindern ein Fest zu feiern", sagt Schulz.
Die Kinder sind begeistert. Von ihnen wird später garantiert keines auf die Frage, was denn das Seehasenfest sei, "Riesenrad
und Saufen" antworten. Sie wissen's alle besser.

Andreas Schulz und Sassa Ruopp (vorne) spielen hier den Berger Grundschulkindern mit Handpuppen das Märchen vom Seehasen vor.
Was spielerisch leicht und witzig rüberkommt, ist harte Arbeit: Schulz und Ruopp haben 21 Auftritte an elf Tagen, um sämtlichen
Häfler Grundschülern die Geschichte und die "Mythologie" des Seehasenfestes zu vermitteln. In ihrer etwas abgewandelten Version
des Märchens lernt der ertrinkende Hase durch einen Zauberfisch schwimmen und entschuldigt sich bei den Kindern, die er mit
seiner Flucht erschreckt hat, durch ein jährlich wiederkehrendes Fest mit ihnen. Auch Lehrerin Elisabeth Waibel (hinten), selbst
ein Seehasen-Urgestein, ist von der Aufführung der Puppenbühne Knirpsenland begeistert.
Quelle: Wochenblatt
Artikel von: Christian Schwarz
Bei Rot stehen, bei Grün gehen
Verkehrsprävention der Puppenkiste Knirpsenland an Friedrichshafener Grundschulen.
Der beste Unfall ist gar nicht erst passiert!“,
dieses Motto der Unfallkasse Baden-Württemberg nehmen sich Polizei und
Schulen in Friedrichshafen zu Herzen. Seit der vergangenen Woche sind
wieder Verkehrspräventionsbeamte der Polizei an Häfler Grundschulen unterwegs, um mit
den Erstklässlern den Schulweg zu trainieren. Die Kinder sollen lernen, wie sie sich sicher im
Straßenverkehr bewegen können. Vor allem gute Erkennbarkeit, zum Beispiel durch helle Kleidung
oder Reflektoren, sind gerade in der dunkleren Jahreszeit wichtig für einen sicheren Schulweg.
Aber auch das richtige Verhalten an Zebrastreifen und Ampeln wird mit den Schülern geübt.
Im Rahmen der Aktion „Sicherer Schulweg“ fanden auf Initiative der Unfallkasse Baden-Württemberg
und der Polizei Aufführungen der Puppenbühne Knirpsenland an verschiedenen Grundschulen statt. So
wurden Erstklässler der Pestalozzi-Schule von der Präventionsbeamtin Ronny-Kerstin Ganser zur
Ludwig-Dürr-Schule begleitet,
wo das Theater aufgeführt wurde. Sie hatte bereits vergangene Woche
einen Vormittag mit den Schülern verbracht, und die wichtigsten Regeln im Straßenverkehr
erklärt. In einem kindgerechten Theaterstück
sollten die Kinder nochmals an die Problem-
atiken im Straßenverkehr herangeführt werden. Das Stück handelt von dem kleinen Zebra, dem Maskottchen der Unfallkasse
Baden-Württemberg und seinem Freund Willi, die gemeinsam auf dem Schulweg unterwegs sind. Die
Erstklässler waren begeistert von dem Programm, und versprachen am Schluss, niemals über eine rote
Ampel zu gehen, auch wenn es die Erwachsenen manchmal falsch vormachen.
„Wir wollen die Kinder sensibilisieren und an das Thema Verkehr heranführen. Durch unser Puppentheater
können wir dies auf eine spielerische Art machen, wie es der Polizei manchmal nicht möglich ist“, sagt
Andreas Schulz von der Puppenbühne Knirpsenland in Friedrichshafen. Er ist mit seinem Verkehrserziehungs-Programm
jedes Jahr zum Schuljahresbeginn im gesamten Regierungsbezirk unterwegs und hält jährlich etwa zwölf bis
15 Vorstellungen.
Quelle: Südkurier
Artikel von: Anna Stordel
Mit unserer
mobilen Bühne
erzählen
wir Geschichten für kleine
und große
Knirpse ab vier Jahre.
Mit uns erlebt ihr Abenteuer, die
von
Kleckergespenstern handeln, von
kleinen Hexen, einem
Apfelwürmchen,
aber auch von
Benny, dem Sohn vom
Räuber Kraxefuß oder von
Lisa Zöpf-
chen und ihrer
Taschenmaus
Pieps
u.v.a.m.
In unseren Geschichten geht es
immer wieder um
Freundschaft,
Zivil-
courage, um
Schwächen und
Ängste
aber natürlich auch um
spannende
und lustige Erlebnisse
aus dem Alltag
der Knirpsenländer.
Was gehört z.B. alles an ein
Fahrrad
und warum fallen die Traumzauber-
bäume im Knirpsenland reihenweise
um ?
Na, neugierig geworden ?
Dann schaut doch einfach mal weiter,
mehr Informationen dazu gibt es
auf
den nächsten Seiten ...